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Erstzulassung

Bitte Erstzulassung des KFZ wählen. Wenn die Erstzulassung vor dem 01.07.2009 ist, wird die Steuer nach der alten KFZ Steuer Methode berechnet.


Die Motorart

Bitte die Motorart Ihres KFZ auswählen:


Die Schadstoffklasse

Bitte die Schadstoffklasse Ihres KFZ auswählen. Mit der Schlüsselnummer auf Ihrem Fahrzeugschein können Sie die Schadstoffklasse Ihres KFZ bestimmen. Diese Schlüsselnummer finden Sie bei der neuen Zulassungsbescheinigung Teil 1 unter Punkt 14.1 die letzten beiden Stellen.
Beim alten Fahrzeugschein finden Sie diese Schlüsselnummer unter Punkt zu 1 die letzten beiden Stellen.

Schadstoffklasse: Schlüsselnummer:
30, 31, 32, 33, 36 bis 48, 53 bis 70, 72 bis 75,
25, 26, 27, 35, 49, 50, 51, 52, 71
01 bis 04, 09, 11, 12, 13, 14, 16, 18, 21, 22, 28,29, 34, 77
10, 15, 17, 19, 20, 23, 24
03, 04, 05, 09, 00, 05, 06, 07, 08, 10, 15, 88

Hubraum & CO2-Wert

Bitte den Hubraum Ihres KFZ in Kubikzentimetern eingeben z.B. 1560. Diese Daten finden Sie bei der neuen Zulassungbescheinigung Teil I unter Punkt P1 und beim alten Fahrzeugschein unter Punkt 8.

Hubraum in ccm³:
Bei Erstzulassung ab dem 01.07.2009 bitte auch Kohlendioxidemission in g/km:

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Ihre KFZ Steuer beträgt:


*Alle Angaben und Berechnungen ohne Gewähr. Berechnung dient lediglich zur Veranschaulichung.



KFZ Steuer Rechner

Die Einführung der neuen Kfz-Steuer hat zahlreiche Automobil-Besitzer verunsichert. Je nach Zulassungsdatum gelten unterschiedliche Besteuerungsregelungen mit diversen Steuernachlässen. Die Besteuerung von Elektroautomobilen unterliegt dem Gesamtgewicht des Elektroautomobils. Wir geben Ihnen einen Überblick über die aktuellen Regelungen und verschiedenen Behandlungsgrundlagen.

Wer Zahlt die KFZ Steuer?

Die Kfz-Steuer wurde im Jahr 1899 als Luxussteuer für Kraftfahrzeuge eingeführt. Heutzutage muss diese Autosteuer von jedem Teilnehmer am Straßenverkehr entrichtet werden, der Eigentümer eines Fahrzeuges ist. Die Kfz-Steuer muss also von demjenigen entrichtet werden, der ein Kennzeichen mit Siegel und eine gültige Zulassungsbescheinigung besitzt. Wer lediglich ein rotes Kennzeichen für Probe- und Prüfungsfahrten verwendet, muss keine Kfz-Steuer entrichten.

Von wem wird die Kfz-Steuer erhoben?

Die Kfz-Steuer wird, genau wie die Einkommenssteuer, von der Finanzbehörde erhoben. Da die Erhebung der Kfz-Steuer mit einem enormen Verwaltungsaufwand verbunden ist, wird diese einmal pro Jahr im Voraus entrichtet. Wenn die Kfz-Steuer bei Luxuskarosserien ganz besonders hoch ausfällt, kann diese halbjährlich bzw. vierteljährlich entrichtet werden. Bei der Anmeldung des Automobils muss dem Straßenverkehrsamt eine Lastschriftermächtigung erteilt werden. Alternativ kann die Gebühr bei Fälligkeit auch per Überweisung ans Finanzamt weitergeleitet werden.

Wie setzt sich die neue Kfz Steuer zusammen?

Die neue Kfz-Steuer gilt für alle PKWs, die ab dem 01.07.2009 zugelassen wurden. Bei diesen Fahrzeugen wird bei der Berechnung der Steuer erstmalig auch die Höhe der CO²-Emissionen berücksichtigt. Für jeden angefangenen 100 cm³ Hubraum werden bei Benzinern zwei Euro berechnet, bei Diesel-PKWs 9,50 Euro. Bei einer Erstzulassung bis zum Jahr 2011 bleibt eine Masse von 120 g/km CO²-Emission steuerfrei. Halter von Diesel-PKW, welche in die Emissionsgruppe “Euro 6″ eingeteilt wurden, erhalten von 2011 bis 2013 eine Steuer-Befreiung in Höhe von 150 Euro.

Wie wird die alte Kfz Steuer berechnet?

Während die neue Kfz-Steuer neben dem Hubraum auch die Schadstoffemissionen berücksichtigt, wurde bei der alten Berechnungsweise nur der Hubraum einbezogen. Die Berücksichtigung der Schadstoffemissionen hat den Hintergrund, dass regenerative Energien gefördert und der Ausstoß von CO² gesenkt werden soll.

Für welche Autos gilt die neue KFZ Steuer?

Die neue Kfz-Steuer gilt für alle PKWs mit einer Erstzulassung ab dem 01.07.2009. Fahrzeuge die zwischen den Jahren 2008 und 2011 sowie 2011 und 2013 zugelassen wurden erhalten je nach Zulassungsdatum und Besonderheiten eine Steuer-Befreiung in verschiedener Höhe. Mit der Einführung der neuen Kfz-Steuer wurde dessen Verwaltung ab dem 01.01.2013 endgültig komplett vom Bund übernommen. Die Landesregierungen erhalten für die Abgabe der steuerlichen Hoheit im Gegenzug einen finanziellen Ausgleich.

Wie sieht es aus mit der Steuerbefreiung für Euro-4- und Euro-5-Autos?

Automobile welche die Schadstoffklassen Euro 4 und Euro 5 erfüllen, offenbaren dem Neuwagenkäufer positive finanzielle Vorteile. Automobile mit Euro 4 oder 5 Schadstoffklasse werden nach der erstmaligen Zulassung für zwei Jahre von der Steuer befreit. Die Befreiung von der Autosteuer soll einen weiteren Anreiz darstellen, um umweltfreundliche Fahrzeuge zu erwerben. Die Vorteile liegen auf der Hand: Zum einen werden die Autofahrer belohnt, zum anderen kann von einer gesteigerten Konjunktur profitiert werden. Die Befreiung von der Autosteuer bei den Schadstoffklassen Euro 4 und 5 knüpft an die erfolgreiche Durchführung der Abwrack- und Umweltprämie an. Diese Vorgehensweise hat vor allem die Absicht, dass die Konjunktur im Inland belebt wird.

Was ist, wenn der neuer Diesel keinen Partikelfilter hat?

Die Förderung von Partikelfiltern für Dieselfahrzeuge wird auch im Jahr 2013 fortgeführt. Autofahrer die ihren Diesel mit einem Partikelfilter nachrüsten, erhalten eine einmalige Förderung. Im Jahr 2012 wurden noch 330 Euro gewährt. Die Beantragung und Gutschrift erfolgt online auf den Seiten des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Um die Förderung zu erhalten muss der Rußpartikelfilter bis zum 31.12.2013 eingebaut werden. Diese Förderung gilt übrigens nicht nur für PKWS, sondern auch für leichte Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen und Wohnmobile. Die Förderung wird aber nur solange gewährt bis die Reserven des einmaligen Finanztopfes aufgebraucht sind. Sobald die einmaligen Fördergelder weg sind, wird der Zuschuss nicht mehr gewährt. Hier gilt das Mott: “Wer zuletzt kommt hat Pech gehabt”. Die Förderung wird vom Bundesamt per Banküberweisung auf das angegebene Konto überwiesen. Wer keinen Dieselrußfilter einbaut, muss mit einer erhöhten Autosteuer rechnen. Je 100 cm³ werden 1,20 Euro an zusätzlicher Autosteuer erhoben.

Was sind die Gründe für die Umstellung der KFZ Steuer auf Kohlendioxidausstoß?

Die Einbeziehung des CO²-Ausstoßes in die Kfz-Steuer dient vor allem dem Klimaschutz. Im Zuge der Energiewende und der neuen Erkenntnisse zur Erderwärmung soll versucht werden den Klimaschutz durch einen gesenkten CO²-Ausstoß zu verbessern. Kohlenstoffdioxid, kurz CO², hat den größten Anteil an der Erwärmung der Erde. Mit der Einführung der CO²-Steuer sollen Autofahrer ebenfalls dazu animiert werden Elektroautomobile zu kaufen. Mit deren Einführung möchte Deutschland seine Stellung als Innovationsführer im Bereich regenerativer Energien verbessern.

Wie berechne ich den CO2-Ausstoß bei meinem Auto?

Der CO²-Ausstoß eines Fahrzeuges berechnet sich insbesondere nach dessen Fahrleistung und dem Kraftstoffverbrauch pro 100 Kilometer. Bei der Berechnung werden Durchschnittswerte für die jeweilige Fahrzeugart verwendet. So verbraucht ein Kleinwagen, der mit Benzin betrieben wird im Regelfall 5,9 Liter pro 100 Kilometer Fahrt. Dies verursacht auf 100 Kilometer ca. 140 Gramm Kohlenstoffdioxid. Die Berechnung kann im Internet durch die Eingabe zweier Daten erfolgen: Zum einen wird die Angabe der gefahrenen Kilometer benötigt und zum anderen der Kraftstoffverbrauch auf 100 Kilometer. Im Internet kann auf eine Vielzahl an CO²-Rechnern zurückgegriffen werden, die kostenlos und anonym genutzt werden können. Diese berechnen den CO²-Verbrauch in Sekundenschnelle.

Ist es wichtig, beim Autokauf auf den Kraftstoff-Verbrauch zu achten?

Fahrzeugbrief

© VRD – Fotolia.com

Wer ein Automobil kauft, sollte aus verschiedenen Gründen auf den Kraftstoffverbrauch achten. Zum einen schont ein niedrigerer Kraftstoffverbrauch die Umwelt. Zum anderen wird auch der Geldbeutel geschont. Ein scheinbar geringfügig niedriger Kraftstoffverbrauch kann im Laufe von mehreren tausend Kilometern schnell zu Kraftstoffeinsparungen im Wert von mehreren Tausend Euro führen. Weiterhin wird der CO²-Ausstoß durch einen niedrigeren Verbrauch gesenkt. Dies führt wiederum zu einer niedrigeren Autosteuer. Im Endeffekt wird also doppelt gespart. Die Einsparungen machen sich im Laufe der Jahre stark bemerkbar und sollten nicht unterschätzt werden.

Wie kann man noch laufende Kosten bei einem KFZ sparen? z.B. KFZ Versicherung

Wer schon beim Autokauf gespart hat, kann sich über viele weitere Maßnahmen Gedanken machen, die zusammen durchaus hohe dreistellige Geldbeträge ergeben können. Bei den laufenden Maßnahmen ist vor allem an den Wechsel zu einer anderen KFZ Versicherung zu denken. Scheinbar geringe Unterschiede im Beitragssatz können sich im Laufe weniger Jahre zu enorm hohen Summen anhäufen. Wer KFZ Versicherungen vergleicht, kann mitunter sogar von Sonderkonditionen und Rabatten profitieren. Ein häufiger Wechsel der KFZ Versicherung ist also durchaus zu empfehlen. Viele Versicherungsunternehmen bieten die niedrige Autosteuer auch gerade deshalb als Begrüßungsgeschenk an, weil diese darauf spekulieren, dass ihre Versicherten aus Trägheit nicht mehr in eine andere Versicherung wechseln. Wer dieser Spekulation trotzt kann die Rabatte regelmäßig in Empfang nehmen und sich so hohe Einsparungen sichern. Der Wechsel zu einer anderen KFZ Versicherung kann durchaus lohnenswert sein. Die Versicherungsbranche ist hart umkämpft. Die Umstellung auf die neue KFZ Steuer hat bei zahlreichen Versicherern zu neuen Angeboten geführt, die auch für Eigentümer von Elektroautomobilen interessant sein könnten.

Wie ist die Besteuerung bei Elektroautos?

Elektroautomobile werden im Zuge der staatlich geförderten Energiewende unterstützt. Die Förderung von Elektroautomobilen erfolgt unter anderem auch durch die Kfz-Steuer. Anders als bei konventionellen Automobilen berechnet sich die Kfz-Steuer nicht nach dem Hubraum oder Co²-Ausstoß, sondern nach dem Gesamtgewicht des Elektroautomobils. Elektroautomobile sind für die nächsten zehn Jahr ab Zulassung von der Kfz-Steuer befreit. Die Steuerbefreiung gilt mittlerweile nicht nur für Elektroautomobile der Klasse N1, sondern auch für Fahrzeuge der Klasse L. Die Steuerbefreiungen werden also nicht nur für elektrisch betriebene PKW, sondern auch für elektrisch betriebene Leichtfahrzeuge und Lieferwagen gewährt. Die von der deutschen Bundesregierung beschlossenen Regelungen sollen den Kaufanreiz für die umweltfreundlichen Elektroautomobile verstärken. Die Steuerbefreiung in Höhe von zehn Jahren gilt für alle Elektroautomobile, die zwischen dem 18.05.2011 und dem 31.12.2015 erstmalig zugelassen werden. Ab dem Jahr 2015 wird die Steuerbefreiung bis zum 31.12.2020 nur noch für die Dauer von fünf Jahren gewährt.